Rust 1.24 führt inkrementelles Kompilieren ein. Das erlaubt es, nur veränderte Codeteile neu zu übersetzen. Zudem bringt die aktuelle Version mit “rustfmt” ein Tool mit, das schöneren Code erzeugen soll.
Das nun integrierte Werkzeug “rustfmt” soll den vorhandenen Rust-Code automatisch nach einer Art Standardstil formatieren. Noch befindet sich das Tool in einer Preview-Phase, lässt sich aber mit dem stabilen Rust 1.24 ausprobieren. Entwickelt wird das Tool auf Github.
Schneller kompilieren
Noch interessanter dürfte ein weiteres Highlight der neuen Version sein, das die Buildzeiten deutlich reduzieren kann. Anstatt nach jeder kleinen Code-Änderung sämtlichen Code neu zu übersetzen, erlaubt es inkrementelles Kompilieren, nur den veränderten oder neuen Code zu kompilieren. Das spart Zeit. Die Idee hat das Projekt bereits in einem Blogeintrag im September 2016 vorgestellt, das Feature ist in Version 1.24 standardmäßig aktiviert.
Auch beim Versuch, undefiniertes Verhalten zu minimieren, kommen die Rust-Entwickler weiter. Panics können nun das Foreign Function Interface nicht mehr überschreiten, und so undefiniertes Verhalten produzieren. Solche Aufrufe führen künftig zu Abbrüchen. Nicht zuletzt haben die Entwickler Bibliotheken stabilisiert. Alle Details liefert ein begleitender Blogeintrag, herunterladen lässt sich die neue Version auf Github.




