Die Containerlösung Rkt spricht sich “Rocket” aus und hat Version 0.8 erreicht. Sie nähert sich mit ihrem Stage-1-Ausbau unter anderem der klassischen Virtualisierung an und bringt einen ersten Support für User Namespaces mit.
Der noch experimentelle Support für User Namespaces verbessert die Containerisolierung. Daneben haben die Entwickler ihre Containerlösung laut ihrer Ankündigung besser mit Systemd integriert. Die Docker-Alternative unterstützt nun Zugriffe auf das Dateisystem-Journal des Hosts und beherrscht Socket-Aktivierung auch für Container.
Die Stage-Architektur von Rkt sei nun zudem flexibel genug, um in Stage 1 auch andere Containersysteme und Engines zu nutzen. Mit Hilfe von Intel haben die Rkt-Entwickler eine neue Stage-1-Runtime entwickelt, die Virtualisierungstechnologien verwendet und so die Sicherheit erhöht. Mit ihr lässt sich eine Anwendung vom Host-Kernel isolieren, weil die Stage 1 dieselben Hardware-Features verwendet, wie etwa die Linux KVM.
Daneben haben die Rkt-Entwickler die Dokumentation und das Buildsystem verbessert, neue Tests ergänzt und die Image-Discovery erleichtert. Herunterladen lässt sich die neue Version über Github.





