Auf der Debian-Mailingliste gibt Debian-Entwickler Aurelien Jarno bekannt, das RISC-V 64 nun eine der offizell unterstützten Architekturen von Debian ist.
Jarno bittet dann aber noch um etwas Geduld, bevor man die Sources.List-Datei gleich entsprechend aktualisieren wolle. Das Archiv sei derzeit noch nahezu leer und es stünden lediglich experimentelle Versionen zur Verfügung.
Das Prozedere für den RISC-V-Port sehe nun vor, ihn innerhalb des offiziellen Archivs neu zu starten, was bedeute, dass man nicht das komplette Debian-Ports-Archiv importieren werde. Daher bestehe der nächster Schritt darin, einen minimalen Satz von rund 90 Quellpaketen unter Verwendung des Debian-Ports-Archivs zu erstellen und sie dann in das offizielle Archiv zu importieren.
Diese Pakete signiere man mit einem speziellen GPG-Schlüssel, wobei debian-riscv@lists.debian.org als E-Mail-Adresse verwendet werde, um eine einfache Nachverfolgung zu ermöglichen, schreibt Aurelien Jarno. Dieser Prozess habe bereits begonnen und werde wahrscheinlich ein paar tage dauern.





