Auf Antrag der Recording Industry Association of America (RIAA) hat GitHub mehrere Projekte gesperrt, die das Download-Tool Youtube-dl verwenden. Als Grund nennt die RIAA Urheberrechtsverletzungen.
Wer das Repository von Youtube-dl ansteuert, findet dort derzeit nur noch einen Link zur entsprechenden Aufforderung der RIAA. Betroffen sind auch weitere Projekte, die Youtube-dl einbinden und den zugehörigen Quellcode in ihrem jeweiligen GitHub-Repository angeboten haben.
Die RIAA sieht in Youtube-dl ein Werkzeug, mit dem sich eigentlich nur für das Streaming vorgesehene Videos herunterladen lassen. Als Beispiel führt die RIAA unter anderem das Video “Icona Pop – I Love It (feat. Charli XCX)” an. Dieses würde unter der Youtube-Standard-Lizenz stehen, die wiederum nur das Streaming erlaube. Des Weiteren würde das Tool Youtube-dl Sicherungsmaßnahmen umgehen.
Die Sperrung hat bereits zahlreiche Reaktionen hervorgerufen. So weist die Electronic Frontier Foundation auf Twitter darauf hin, dass Youtube-dl legale Anwendungsfälle abdeckt und zudem von zahlreichen Journalisten bei ihrer täglichen Arbeit genutzt würde.
Von der Sperrung ist nur das Youtube-dl-Repository auf GitHub betroffen, über die entsprechende Projekt-Website ist das Tool weiterhin erhältlich. Die Entwickler können zudem bei GitHub gegen die Sperre Einspruch erheben.






An Unverschämtheit ist diese Sperrung kaum noch zu überbieten!!!
Demnächst läßt die RIAA, oder ähnliche Lobbyisten des Großkapitals, Messer und Scheren verbieten, weil damit jemand umgebracht werden kann oder Ähnliches.
Solchen Treibern mit solchem Treiben muß endlich das unredliche Handwerk gelegt werden!!!
Die von uns gewählten Volksvertreter lassen uns schon seit Jahrzehnten schutzlos diesem Treiben ausgesetzt. Man darf solch fragwürdigen Politiker einfach nicht mehr wählen.
Da ist ja in kurzer Zeit ein respektabler Shitstorm entstanden, der einen nennenstwerten Streisandeffekt hinter sich herzieht.
Man sollte alles verbieten, was gefährlich ist: Messer, Äxte, nodeJS und vor allem GPG ;-)
Am Verbot von GPG wird in der EU ja gerade gearbeitet … https://www.linux-magazin.de/news/kommentar-eu-ministerrat-fordert-backdoors/