Rettungstool DD_Rescue 1.40 unterstützt ACLs

Die vor wenigen Tagen veröffentlichte Version 1.8 des Forensic- und Datenrettungstools DD_Rescue hat gelernt, auch die ACLs des zu sichernden Dateisystems zu übernehmen.

Das unter anderem von Kurt Garloff entwickelte Datenrettungstool DD_Rescue kopiert Daten von einem Blockdevice auf ein anderes, ist aber darauf optimiert, defekte Datenträger auszulesen. Beispielsweise wird DD_Rescue nicht abbrechen, wenn es einen Fehler im Input Stream findet, oder abgeschnittene Dateien hinterlassen, wie das Dd macht, schreibt Garloff im Readme. Außerdem könne der Anwender eine Datei auch rückwärts, von ihrem Ende in Richtung des Anfangs auslesen lassen. 

Jetzt hat das Tool mit der Option “-p” beziehungsweise in Langform “–preserve” auch gelernt, mit erweiterten Attributen umzugehen. Außerdem optimiere es Lese- und Schreibprozesse und bringe viele neue Testszenarien, schreibt der Entwickler, der bis 2011 Suses Vizepräsident fürs Engineering war und seitdem als technischer Leiter der Cloud Business Unit bei der Deutschen Telekom arbeitet.

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