Der Linux-Konzern aus Raleigh möchte mit Dot Cloud, dem Anbieter der Container-Lösung Docker, kooperieren, um seine PaaS-Lösung Open Shift zu erweitern.
Bereits die Version 0.7 wollen die Docker-Entwickler als Pakete für Fedora bereitstellen. Das wichtigste Ziel sei nun, dass Docker reibungslos mit Fedora und Red Hat Enterprise Linux zusammenarbeite, schreibt Ben Golub, Dot Clouds CEO, in der Ankündigung.
Vor diesem Schritt müsse man eine Reihe von technischen Herausforderungen lösen. Dazu gehöre die Ablösung vom Dateisystem AUFS, die Dot Cloud erreichen will, indem die Firma hinter Docker zum Thin-Provisioning-Ansatz von Fedora wechselt, das der Device Mapper seit Kernel 3.2 unterstützt. Das sei zugleich kompatibler zu den Upstream-Kernelversionen. Zudem solle beim Bereitstellen der Container Libvirt zum Einsatz kommen, was den Vorteil hätte, dass Docker die Netzwerkfähigkeiten von Libvirt nutzen könne.
Daneben müsse Docker zur weiteren Verbreitung weitere PaaS-Lösungen unterstützen. Projekte wie Deis, Flynn und Voxoz würden Docker bereits verwenden, besonders stolz sei man aber auf die geplante Integration in Red Hats Open Shift. Docker und Open Shift Gear sollen reibungsloser zusammenarbeiten, zudem solle Docker Teil von Open Shifts Cartridge Modell werden.




