Red Hat erfüllt eines seiner bei der Acquisition abgegebenen Versprechen und stellt die Komponenten von Calamari, einer Management-Plattform für Ceph, unter verschiedene Open-Source-Lizenzen.
Calamari eigne sich nicht nur für die Visualisierung eines Clusters, sondern soll laut Announcement auf lange Sicht auch zum All-in-one-Management-Tool für Ceph taugen.
Die Software besteht aus zwei Teilen, einem Backend und einem Frontend. Das Backend ist in Python 2.6 verfasst, verwendet unter anderem Salt Stack, Zero RPC, Gevent, Django und Graphite und bringt ein neues REST-API zur Kommunikation mit anderen Systemen mit. Im Gegensatz zum zuvor verwendeten REST-API von Ceph lassen sich das neue Calamari-REST-API einfacher ansprechen, wovon sich Red Hat neue Entwicklungsanstrengungen verspricht. Das Frontend besteht hingegen aus einem Browser-Interface, welches das Calamari-REST-API verwendet und hauptsächlich aus Javascript-Code besteht.
Als Lizenz haben sich die Rothüte für einen zweigleisigen Pfad entschieden: Das Frontend stellen sie unter die MIT-Lizenz, das Backend unter die LGPLv2. Die MIT-Lizenz soll es erlauben, das Javascript-UI um proprietäre Plugins zu erweitern. Auch die Integration in vorhandene Management-Tools soll die Lizenz ermöglichen.






