Bei der derzeit stattfindenden KubeCon in Los Angeles hat Red Hat die Version 16.2 seiner agilen Infrastructure-as-a-Service (IaaS)-Lösung OpenStack Platform vorgestellt. Die Entwickler haben sich in dieser Ausgabe den Funktionen für den Hybrid-Cloud-Bereich gewidmet.
Mit der Integration von Red Hat OpenStack Platform und der Kubernetes-Plattform OpenShift können Nutzer VMs und Cloud-native Anwendungen parallel ausführen, teilt Red Hat mit. Damit sei eine Leistung auf Bare-Metal-Niveau erreichbar. Zudem bringt ein erweiterter Lifecycle mehr Flexibilität für die Anwender und sorgt für weniger potenzielle Ausfallzeiten für Upgrades auf neue Versionen.
Dank neuer Hardware-Optionen lassen sich nun etwa Intel-Xeon-Scalable-Prozessoren der 3. Generation und andere x86-Architekturen der nächsten Generation verwenden, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Damit seien Hybrid-Clouds von der Core-Architektur bis hin zum Hardware-Offloading mit smartNICs möglich, heißt es weiter.
Verbesserte Fähigkeiten seien auch im Edge-Bereich zu vermelden. Dank Open Virtual Networking (OVN) könne die OpenStack Platform 16.2 eine hybride Umgebung dorthin ausweiten, wo die Daten benötigt werden und Verfügbarkeitszonen sichtbar machen, um diesen Bedarf besser zu decken. Betreiber der Plattform sollen durch OVN Nodes aufsetzen können und diese basierend auf der geografischen Lage, Stromquellen und potenziellen Ausfallzeiten gruppieren. Dann könne etwa eine Planung erfolgen, um den Edge-Umgebungen Zugriff auf den Knoten mit der höchsten Verfügbarkeit zu verschaffen.
Red Hat OpenStack Platform 16.2 ist ab sofort über das Red Hat Customer Portal für Anwender mit aktiven Subskriptionen verfügbar.



