Linux-Spezialist Red Hat hat sein Operator Framework Projekt in die Obhut der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) begeben. Damit werde das Operator Framework auf neutralem Boden und im Sinne der besten technischen Entwicklung geführt, teilt Red Hat mit.
Das Projekt steht seit Oktober 2019 bereits im Incubator-Prozess der CNCF um seine Reife für eine Aufnahme zu beweisen. Das Operator Framework stellt eine Werkzeugsammlung zur Verfügung, um ein automatisierten Verwalten von Cloud-native Anwendungen zu ermöglichen.
Red Hat übergibt das Projekt nun komplett. Neben der Betreuung durch die CNCF ist auch noch die Linux Foundation im Spiel, die mit Marketing- und Governance-Maßnahmen beisteht.
In den vergangenen Monaten habe man de Entwicklung des Operator Frameworks vorangetrieben, so Red Hat, sowohl was die Codebasis als auch die Prozesse betreffe, teilt Red Hat mit. Die Operatoren bezeichnet Red Hat als Design-Pattern, die mit der Distribution CoreOS eingeführt wurden. Ziel der Operatoren ist es, Administrator-Wissen in Software umzusetzen. Oftmals sei dieses Wissen allein in den Köpfen der Admins, in Shell-Skripten oder externer Software vorhanden gewesen. Mit den Operators wandre dieses Know-How in den Kubernetes Cluster und könne dort nahtlos arbeiten. Das Operator ramework besteht aus zwei Hauptkomponenten, dem Operator Lifecycle Management (OLM) and dem Operator SDK. Im Blogbeitrag von Red Hat sind weitere Details aufgeführt.






