Red Hat will JBoss stärken und kauft einen Anbieter von Business Process Management Software. Außerdem gibt’s die erste Beta der Virtualisierungssuite RHEV 3.1.
Polymita, ein spanisches Startup gehört ab sofort zum Red-Hat-Konzern, vermeldet der Distributor in einer Pressemitteilung. Mit dem Spezialisten fürs Business Process Management erwirbt Red Hat “Technologie, die das Leistungsspektrum von JBoss Enterprise Middleware und insbesondere das JBoss Enterprise Business Rules Management System (BRMS) und jBPM” stärken sollen, erklärt Craig Muzilla, Vizepräsident und General Manager Middleware bei Red Hat. Polymitas Software zeichne sich durch umfassenden Funktionsumfang und eine einfache Bedienbarkeit aus, wodurch sich laut Hersteller vor allem das Change Management, die Workflows und damit auch die Produktivität optimieren ließen.
Erste Beta von RHEV 3.1
Eine weitere Blog-Meldung aus Raleigh betrifft das Cloud Computing in Unternehmen: Mit der ersten Beta der Red Hat Enterprise Virtualisierung RHEV 3.1 verspricht der Hersteller “einen Ausblick auf die Zukunft der Open Source Virtualisierung”. Rund um KVM unterstützt die RHEV 3.1 jetzt 160 virtuelle Cores, 2 TByte RAM, Storage Live Migration und clusterfähige POSIX-Dateisysteme. Das browserunabhängige Web-GUI spricht jetzt mehr Sprachen, darunter auch Deutsch, Französisch und Japanisch oder Chinesisch. Außerdem hat der Hersteller jetzt auch Red Hat Storage integriert, “eine softwarebasierte Scale-Out-Lösung”. Die finale Version soll Ende des Jahres bereit stehen, Version 3.0 datiert vom Januar (Linux-Magazin online berichtete).





