Red Hat gibt JBoss ESB 4.2 frei

Die Linux-Firma Red Hat hat JBoss ESB 4.2, eine Community-Variante ihrer JBoss-Middleware freigegeben.

Der JBoss Enterprise Service Bus (ESB) ist ein Teilprojekt der JBoss Enterprise Middleware Suite (JEMS). Der Bestandteil JBoss ESB liefert dabei eine Art Schaltstelle für Unternehmensanwendungen und -dienste und soll somit den Ablauf von Geschäftsprozessen automatisieren. JBoss ESB 4.2 unterstützt verschiedene Messaging-Produkte, Datenintegration von Hibernate- und MetaMatrix-basierten Datenquellen und Komponenten-Modelle als Endpunkte für eine Service-Orientierte Architektur (SOA). Die Software lässt sich mit Hilfe der Java-basierten Sprache Groovy skripten.

Laut den Entwicklern wurden in Version 4.2 dank eines speziellen ESB-Servers die Softwareverteilung und -Konfiguration weiter verbessert. Im April 2007 trennte Red Hat die JBoss-Entwicklung in eine Unternehmens- und eine Community-Programmschiene auf.

Die kostenpflichtigen Unternehmensprodukte enthalten Support und Wartungsverträge und sind in der Entwicklung etwas konservativer, wohingegen die Community-Version die technische Entwicklung schneller vorantreibt. Derzeit sind als Enterprise-Produkte die JBoss Enterprise Application Platform und die JBoss Enterprise Portal Platform verfügbar. JBoss ESB gehört derzeit noch nicht zu den Standardmodulen dieser Plattformen. Quelltext- und Binärversionen der Community-Software stehen bei den JBoss-Labs unter der GNU Lesser General Public License (LGPL) zum Download bereit.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben