Red Hat baut seine Kubernetes-Plattform für Firmen aus. Damit will das Unternehmen eine Nachfrage befriedigen, die sein eigener “2020 State of Enterprise Open Source Report” ans Licht brachte. Demzufolge geben 63 Prozent der Befragten an, dass sie heute bereits über eine hybride Infrastruktur verfügen – während mehr als die Hälfte derer, die es bislang nicht nutzen, den Einsatz in den nächsten zwei Jahren planen.
Im Einzelnen will Red Hat Entwickler unterstützen, die containerisierte Anwendungen entwerfen. Dafür wird Red Hat OpenShift Serverless 1.11 volle Unterstützung für Knative Eventing bietet. Dadurch können containerisierte Anwendungen so viele Ressourcen verbrauchen, wie zu einer bestimmten Zeit benötigt werden, ohne dass es zu Über- oder Unterverbrauch kommt. Außerdem untersützt Red Hat nun Red Hat Build von Quarkus, einen Kubernetes-nativen Java-Stack. Entwickler sind damit in der Lage, unternehmenskritische Java-Anwendungen auf Kubernetes wiederzuverwenden, begleitet von Red Hats Enterprise-Support.
Neu sind außerdem leistungsstarke Edge-Computing-Funktionen mit Remote-Worker-Knoten, die die Verarbeitungsleistung in Umgebungen mit begrenztem Platzangebot erweitern. Dadurch können IT-Organisationen aus der Ferne skalieren und gleichzeitig den Betrieb und die Verwaltung zentralisieren. Hinzukommen weiter Schlüsselfunktionen für Kubernetes-Implementierungen im öffentlichen Sektor, einschließlich der Verfügbarkeit auf AWS GovCloud und Azure Government Cloud, erweiterten OpenSCAP-Support und mehr.





