Red Hat ernennt Paul Cormier zum President und CEO

Der US-amerikanische Linux-Spezialist Red Hat hat einen Führungswechsel vollzogen. An die Stelle von Jim Whitehurst als CEO ritt nun der langjährige Red-Hat-Angestellte Paul Cormier. Whitehurst wechselt als President zu IBM und fungiert bei Red Hat als Chairman. IBM hatte Red Hat für 34 Milliarden S-Dollar im Jahr 2019gekauft.

Cormier kam 2001 zu Red Hat und hat dort zuletzt als President of Products and Technologies gearbeitet. Ihm wird die Entwicklung des Subskriptionsmodells zugeschrieben. Außerdem habe er mehr als 25 Akquisitionen bei Red Hat vorangetrieben, wodurch das Unternehmen über seine Linux-Wurzeln hinausgewachsen sei. Unter anderem gilt er als Visionär, der die Kubernetes-Plattform OpenShift etabliert hat.

Paul Cormier wird President CEO bei Red Hat. Quelle: Red Hat

Jim Whitehurst wird in der Mitteilung von Red Hat in seiner Amtszeit unter anderem ein Umsatzwachstums von mehr als 500 Millionen US-Dollar auf fast 3 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2018 sowie die bahnbrechende Akquisition von Red Hat durch IBM zugeschrieben. Mit Whitehurst sei Red Hat sechsmal in die Forbes-Liste der „Innovativsten Unternehmen der Welt“ und in die Fortune-Liste der am meisten bewunderten Unternehmen in den Jahren 2019 und 2020 aufgenommen worden. In seiner Position als Cairman löst er dort Arvind Krishna ab. Krishna hat dagegen Ginni Rometty als IBM CEO abgelöst. Der 58jährige kam 1990 zu IBM und war zuletzt Senior Vice President für IBMs Cloud and Cognitive Software.

Arvind Krishna ist neuer IBM-Chef. Photo: John O’Boyle

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Atalanttore
6 Jahre her

Also alles im erwartet: Jim Whitehurst wird eines Tages der Boss von IBM werden.

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