Fedoras Re-Spins sind Versionen zur Neuinstallation mit allen Updates seit der letzten offiziellen Release. Zum raschen Download führt das Projekt jetzt das Jigdo-Verfahren ein.
Die regelmäßigen Updates des Fedora-Projektes sind auf den Distributions-Medien nicht enthalten. Um die aktuellen Pakete einer frischen Installation nachzuinstallieren, sind leicht mehrere Hundert MByte Download nötig. Die Re-Spin-Versionen helfen dem ab, indem sie die letzte Release mitsamt den Updates bis zu einem bestimmten Datum enthalten. Für Fedora 7 enthält der neueste Re-Spin alle Updates bis zum 12. September 2007. In der zum Download bereitgestellten Datei sind DVD- und CD-Images enthalten. Unterstützt sind die Architekturen i386 und x86_64. Das 64-Bit-Image ist noch im Test-Status. Um Feedback wird im Fedora-Unit-Bugtracker gebeten.
Das Community-Projekt stellt die Re-Spins ab sofort als Jigdo-Datei zum Download bereit, nicht mehr via Bittorrent. Jigdo ist eine GPL-Software, die speziell große Dateien wie ISO-Dateien ressourcensparend übers Netz schicken soll. Man muss den Jigdo-Client (aktuelle Version: 0.7.3) installieren, der laut Jigdo-Homepage zur Zeit noch über ein Shell-Skript herunterlädt und dessen GUI-Downloadmanager noch nicht fertig ist. Dafür ist die herunterzuladende Datei des Re-Spins bei Fedora lediglich 296 KByte groß.
Bereitgestellt werden die Fedora-Re-Spins von dem Fedora-Unity-Projekt, einer Gruppe innerhalb des Fedora-Projekts, die die Re-Spins als “von der Community für die Community” zur Verfügung stellt. Das Projekt nutzt dafür die Pakete und Prozesse des offiziellen Fedora-Projektes.



