Ratpack besteht aus einer Reihe von Java-Bibliotheken, die das Entwickeln von Webanwendungen erleichtern sollen. Mit der Version 1.0 liefert das Projekt nun ein stabiles API aus.
Zu den Komponenten, aus denen Ratpack besteht, gehören Java 8, die Network-Engine Netty, Google Guava sowie Reactive Streams, einem Standard, der den asynchronen Einsatz von Streams regelt.
Version 1.0 verwendet Gradles Continuous-Build-Funktion, was die IDE-Integration der Apps erleichtert. Der Request-Body wird bei einer Anfrage nur einmal ausgelesen, die “ratpack-jackson-guice”-Bibliothek ist in den Kern von Ratpack gewandert, Jackson-Funktionalität steht nun also standardmäßig bereit. Nicht zuletzt wurde das Parser-API vereinfacht, der Parser-Einsatz beschränkt sich nicht mehr auf bestimmte Inhaltstypen.
Weitere Details zu den Änderungen seit Version 0.9.19 liefert die Ankündigung des Release Candidate. Mit Version 1.0 sei ein “symbolischer und praktischer Meilenstein” erreicht und habe Ratpack eine gewisse Reife erreicht, und komme in verschiedenen Projekten zum Einsatz. Künftig wolle man auf API-Kompatibilität achten, so dass der eingesetzte Code auch nach Updates weiterhin funktioniert. Den Code des Projekts finden Interessierte auf Github.




