Mit der neuen Fassung des Raspberry Pi OS kommt ein Kernel mit der Version 5.15.30 mit. Außerdem gibt es Änderungen beim Setup.
Raspberry Pi OS 2022-04-04 gibt es dem Nutzer beim ersten Hochfahren nun selbst an die Hand, einen Benutzernamen festzulegen. Der bislang standardmäßig verwendete User pi wird nicht mehr verwendet. Man wolle damit die Sicherheit des Systems erhöhen und es etwas besser vor Brutforce-Attacken schützen, die mit dem bisherigen Standarnutzernamen schon eine Ausgangsbasis vorfinden. Zudem komme man damit auch den Vorschriften einiger Länder nach, die es verbieten, Geräte mit Standardanmeldedaten auszuliefern. Die Änderung bei der Benennung des Nutzers hat die Konsequenz, dass sich der Installationswizzard nicht mehr überspringen lässt.

Anlegen eines neuen Nutzers ist nun verpflichtend. Quelle: Rasperry Pi Foundation
Wer das Raspberry Pi OS Lite-Image verwendet, das ohne Wizzard kommt, müsse ebenfalls ein neues Benutzerkonto erstellen, heißt es in der Ankündigung. Beim ersten Booten eines Lite-Images fordere ein Prompt in der Befehlszeile dazu auf, ein Konto zu erstellen. Im Beitrag zum neuen Pi OS ist auch beschrieben, wie Nutzer ohne Display vorgehen müssen, um den Nutzer zu erstellen.
Neu ist auch eine bessere Unterstützung beim Pairing von Bluetooth-Geräten. Die sucht der Setup-Wizzard nun bereits beim Booten, sollte der Nutzer das wollen.




