Nachdem monatelangen Tests mit SATA-Karten auf dem Raspberry Pi Compute Module 4 bekomme der Standardkernel des Raspberry Pi OS nun SATA-Unterstützung von Haus aus, teilt Entwickler Jeff Geerling mit.
Damit ist die bislang verlustreiche Anbindung nicht mehr nötig. Denn es sei zwar schon immer möglich gewesen, Festplatten und SSDs mit SATA-zu-USB-Adaptern verwenden, dies aber nur, indem man 10 bis 20 Prozent der Leistung opferte. Zudem sei dann ein RAID nicht möglich gewesen, zumindest nicht ohne einige Hacks, so Geerling weiter. Um dagegen native SATA-Geschwindigkeiten zu erhalten und sie in einem RAID zusammenzufassen, sei es nötig gewesen, den Linux-Kernel mit SATA und AHCI neu kompilieren, schreibt Geerling in seinem Beitrag weiter..
Was noch nicht funktioniere sei das Booten des Pi von einem SATA-Laufwerk, schreibt Geerling weiter. Derzeit scanne der Raspberry Pi Bootloader noch keine SATA-Geräte zum Booten.
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