Racket ist eine Programmiersprache für alle Einsatzzwecke, gehört zur Lisp/Scheme-Familie, steht unter der LGPL und ist nun in Version 6.0 erschienen, die unter anderem eine neue Paketverwaltung mitbringt.
In der neuen Paketverwaltung von Racket stecken bereits hunderte verfügbare Pakete, heißt es in der Ankündigung. Das System bringt zudem eine Reihe von Verbesserungen gegenüber den Vorgängerversionen mit. Weil es Pakete als Single Collection betrachtet, lassen sich auch Github-Repositories wie Pakte behandeln. Dr. Racket, die zugehörige IDE, bringt eine grafische Oberfläche für den Paketmanager mit.
Die gesamte Racket-Distribution haben die Macher in 200 Pakete unterteilt, wobei der Installer ein Core-System mit der gebündelten Variante dieser Pakete kombiniert. Zweck der Übung ist, dass Entwickler auch ein minimales Racket-System installieren können. Vorgefertigte Binary-Versionen erlauben eine schnelle Installation von Paketen, alle Pakete des Main-Repository liegen in vorgebauter Form vor.
Doch nicht nur das Paketsystem haben die Entwickler überarbeitet. Racket 6.0 verbessert die HTML-Dokumentation, die hübscher aussieht und einen Style-Guide einschließt. Der integrierte JIT-Compiler unterstützt die ARM-Architektur, Racket kommt zudem auch mit Retina-Displays klar. Die Entwickler haben die Performance des Typed Racket Compilers für einige typisierte Programme um 50 Prozent gesteigert, und es gibt einen neuen Contract-Profiler, der misst, wie lange sich Programme mit Contracts aufhalten.
Weitere Änderungen im Detail zählt der Blogeintrag auf, Installer für verschiedene Betriebssysteme befinden sich im Downloadbereich der Webseite.




