Mit einer virtuellen Auftaktveranstaltung ist das Bayerische Kompetenzzentrum Quanten Security and Data Science (BayQS) an den Start gegangen. Der Freistaat Bayern unterstützt das unter anderem vom Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) getragene Projekt mit insgesamt 17 Millionen Euro über fünf Jahre.
Der Schwerpunkt des Kompetenzzentrums BayQS liege auf der Erforschung von Software-Fragestellungen, um Unternehmen zukünftig dabei zu unterstützen, sogenannte Quantenvorteile zu identifizieren und gleichzeitig die Risiken, die bei der Nutzung von Quantencomputern in Hinblick auf das geistige Eigentum der Unternehmen entstehen können, richtig einzuschätzen und nach Möglichkeit zu minimieren, teilt das Fraunhofer AISEC mit. Dafür bündle das Projekt in den drei Themenschwerpunkten Sicherheit, Robustheit und Optimierung die Kernkompetenzen der beteiligten Fraunhofer-Institute.
Das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC verfüge über langjährige Expertise im Bereich Cybersicherheit, das Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS erforscht im Rahmen von BayQS die Robustheit von Quantencomputing-Systemen und das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS unterstützt das Projekt durch die Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich der QC-gestützten Optimierung von Systemen. Als akademische Partner seien die Technische Universität München, die Ludwig-Maximilians-Universität München und das Leibniz-Rechenzentrum der bayerischen Akademie der Wissenschaften direkt eingebunden.
Das BayQS ist Teil des Munich Quantum Valleys, das die Kompetenzen der Fraunhofer-Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Leibniz-Rechenzentrum sowie den beiden Münchnern Universitäten LMU und TUM im Bereich Quantencomputing und anderen Quantentechnologien bündeln soll.


