Qualcomm macht deutlich weniger Umsatz

Im ersten Geschäftsquartal 2019 hat der Snapdragon-Hersteller Qualcomm mit 4,9 Milliarden US-Dollar im Verglich zum Vorjahresquartal eine Umsatzeinbuße erlitten. Im ersten Quartal 2018 standen noch sechs Milliarden US-Dollar Umsatz in den Bücher.

Das erste Geschäftsquartal 2019 endet in der Qualcomm Zeitrechnung am 31. Dezember 2018. Qualcomm verliert insbesondere im Kerngeschäft mit den Snapdragon-SoCs Umsatz. Die dafür zuständige QTC-Sparte (Qualcomm Technologies CDMA) machte rund 3,7 Milliarden US-Dollar Umsattz. Im Vorjahresquartal waren es noch 4,6 Milliarden. Auf die Chips bezogen bedeutet dies 186 Millionen Einheiten statt 237 Millionen im Vorjahresquartal und 232 Millionen im vierten Geschäftsquartal 2018.

Auch das Lizenzgeschäft hat verloren. Der Umstieg von Apple auf Chips von Intel ist maßgeblich dafür verantwortlich. Qualcomm rechnet auch im zweiten Quartal mit leichten Umsatzeinbußen. Das Geschäft mit 5G soll den Konzern aus dem Tief helfen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Qualcomm in diesem Bereich rund fünf Prozent mehr Umsatz.

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