Novell hat im vierten Quartal einen Umsatz von 216 Millionen US-Dollar erzielt und damit weniger als im vergleichbaren Vorjahresquartal 2008 (245 Millionen US-Dollar )
Das Unternehmen meldet zudem einen Quartalsverlust von 259 Millionen Dollar verglichen mit 16 Millionen im Q4 2008. Allerdings sind bei diesem Verlustvortrag laut Quartalsbericht “Wertminderungsaufwendungen zu Goodwill und immateriellen Vermögenswerten” in Höhe von 279 Millionen US-Dollar enthalten. Ohne diese Aufwendungen errechnet Novell einen bereinigten Gewinn von 37 Millionen US-Dollar, der so aber nicht den in den USA geltenden Prinzipien der Buchführung entspricht (Non-GAAP).
Aus den Open-Plattform-Lösungen hat Novell in Q4 2009 41 Millionen Dollar Umsatz erzielt. Linux war daran mit 39 Millionen beteiligt, was einen Anstieg von 14 Prozent verglichen zum Vorjahresquartal ausmacht. Identity- und Security-Management spielten 32 Millionen Umsatz in die Kasse. Die Cash-Cow in diesem Segment, Identity-, Access- und Compliance-Management – 30 Millionen vom Umsatz – musste aber Einbußen von 14 Prozent hinnehmen. Auch bei den Sparten Systems- und Ressource-Management und dem Workgroup-Geschäft gab es Umsatzrückgänge in dieser Größenordnung.
Im gesamten Geschäftsjahr 2009 hat der US-Anbieter 862 Millionen Dollar umgesetzt und einen Verlust von 206 Millionen Dollar erlitten, letzterer ebenfalls wieder durch die Wertminderungsaufwendungen beeinflusst. Im Geschäftsjahr 2008 hat der Umsatz 957 Millionen Dollar betragen, der Gewinn 5 Millionen.
Ron Hovsepian, President und CEO von Novell, erwartet für das erste Quartal im Geschäftsjahr 2010 einen Nettoumsatz zwischen 200 und 210 Millionen Dollar.



