Neben den Tor-Clients selbst pflegt das Tor-Projekt noch andere Software, wozu etwa Stem gehört, eine Python-Bibliothek zur Interaktion mit Tor. Stem ist nun in Version 1.1 erschienen.
Das Remote-Descriptor-Modul erlaubt es laut der offiziellen Ankündigung im Tor-Blog, Tor-Beschreibungsdaten aus den eingebauten Directory Authorities sowie den Mirrors zu ziehen. So lässt sich der Status des Netzwerks prüfen, ohne eine lokale Tor-Instanz anzuzapfen. Auch die Netzwerkverbindungen eines Tor-Knotens lassen sich nun mit Hilfe von Stem beobachten.
Daneben sind zahlreiche Bugfixes in Stem eingeflossen. Eine Übersicht der Änderungen an den Controllern, Deskriptoren und Utilities zeigt das detaillierte Changelog. Wer die Bibliothek herunterladen will, findet auf der Downloadseite Pakete für verschiedene Linux-Distributionen.



