Prozedere zur Wahl des Debian-Projektleiters startet

Das Debian-Projekt hat das mittlerweile fünfte Update seiner stabilen Distribution Debian 13 (Codename „Trixie“) veröffentlicht.

Kurt Roeckx, Sekretär des Debian-Projekts, hat für die Wahlperiode des Debian Project Leader die Campaigning-Phase gestartet. Bei der Wahl 2026 gibt es mit Sruthi Chandran nur eine Kandidatin.

Bereits zur Wahl 2025 war Sruthi Chandran angetreten. Die Bibliothekarin aus Indien bezeichnet sich selbst als Enthusiastin für freie Software. Da bei der Wahl die Nominierungsphase beendet ist, bleibt Chandran die einzige Kandidatin. Für die aktuelle Wahl hat Chandran noch keine Wahlplattform abgegeben. So heißt das digitale Bewerbungsschreiben bei Debian. Aus dem Jahr 2025 gibt es aber noch eine solche.

Die so genannte Campaigning-Periode hat nun angefangen und dauert noch bis 3. April an. Dann beginnt die Wahlperiode, die von 4. April bis 17. April dauert. Die Amtszeit des neuen Projektleiters beginnt dann am 21. April.

Da Sruthi Chandran die einzige Kandidatin ist, gilt ihre Wahl als wahrscheinlich. Bei Debian ist aber auch eine Stimme möglich, die für „keinen der Kandidaten“ abgegeben werden kann.

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