Proxmox VE 7.2 baut auf Debian 11.3

Die auf Debian basierende Open-Source-Virtualisierungsplattform Proxmox Virtual Environment (VE) ist in Version 7.2 erschienen. Debian 11.3 Bullseye und ein neuerer Kernel 5.15.30 bilden den Unterbau.

QEMU 6.2, LXC 4, Ceph 16.2.7 und OpenZFS 2.1.4 sind weitere Aktualisierungen. Die neue Version soll insgesamt benutzerfreundlicher und leichter zu managen sein.

Im Bereich Backup und Restore zählen die Entwickler Notiz-Vorlagen zu den Neuerungen. Diese Vorlagen lassen sich laut der Ankündigung verwenden, um Metainformation zu einem Backup hinzuzufügen. Dadurch seien Backups besser unterscheidbar und die Suche danach werde vereinfacht.

Bei der Wiederherstellung können in der Weboberfäche jetzt grundlegende Einstellungen, wie Name oder Memory, im Backup/Restore-Dialog überschrieben werden, heißt es weiter. Und ein neuer Hook ‚job-init’ sei im Backup-Programmablauf hinzugefügt worden. Der Hook könne etwa zur Vorbereitung des Backup-Storages zum Einsatz kommen und den Storage-Server starten.

Bei großen Installationen mit Hochverfügbarkeit sorgt die Optimierung des Scheduler für den Local Resource Manager (pve-ha-lrm) für eine verbesserte Handhabung einer großen Anzahl konfigurierbarer Dienste pro einzelnem Knoten.

Proxmox Virtual Environment ist unter der GNU Affero GPL v3 lizenziert und Version 7.2 steht ab sofort zum Download bereit. Die Proxmox Server Solutions GmbH als Hersteller bietet kommerziellen Enterprise-Support an.

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