Eine BITKOM-Studie erbrachte, dass 42 Prozent der befragten E-Mail-Nutzer erwarten, dass sie in zehn Jahren E-Mails für den Kontakt zu Freunden und Bekannten kaum noch nutzen werden.
Bei der Frage zur generellen Zukunft der E-Mail sind die Bürger jedoch gespalten. Ein gutes Drittel der Bevölkerung sieht mittelfristig ein Ende der E-Mail. 36 Prozent der Verbraucher geben der E-Mail noch maximal 15 Jahre. Dabei sehen fast 20 Prozent spätestens in zehn Jahren das Ende der E-Mail kommen. Aber immerhin fast jeder zweite Verbraucher (48 Prozent) glaubt, die E-Mail werde auch in mehr als 15 Jahren weit verbreitetet sein.
Für die Gegenwart ergibt sich folgendes Bild: Mehr als jeder fünfte Internet-Nutzer (22 Prozent) über 14 Jahre verschickt täglich private E-Mails. Das sind umgerechnet 12 Millionen Personen. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren ist es jeder vierte (27 Prozent). Demnach versenden 12 Prozent aller Internetnutzer mehrfach täglich private E-Mails, weitere 11 Prozent einmal am Tag. 28 Prozent verschicken mehrmals in der Woche einen privaten elektronischen Brief, 20 Prozent einmal die Woche. 16 Prozent tun dies noch seltener, 2 Prozent gar nicht. 7 Prozent nutzen zwar das Internet, haben aber keinen privaten Mail-Account.
Die Zukunft der E-Mail schein am ehesten im beruflichen Umfeld zu liegen: Unter Berufstätigen gehen pro Tag bei jeder beruflichen E-Mail-Adresse in Deutschland im Durchschnitt – und ohne Spam – 18 E-Mails ein. Jeder zehnte Berufstätige, der dienstlich E-Mails nutzt, erhält täglich sogar 40 oder mehr Nachrichten. 2011 wurden durchschnittlich pro Tag nur 11 dienstliche E-Mails empfangen, gerade einmal 6 Prozent der Berufstätigen erhielten mehr als 40 E-Mails pro Tag. Gab damals ein Drittel der Berufstätigen (33 Prozent) an, über keine dienstliche E-Mail-Adresse zu verfügen, so sind es heute nur noch 17 Prozent.





