Microsoft wird in einigen aufstrebenden Märkten und Entwicklungsländern ein Paket aus seinem Betriebssystem XP zusammen mit einer umfangreichen Sammlung an Bürosoftware für drei US-Dollar pro Lizenz anbieten.
Die Microsoft Student Innovation Suite umfasst unter anderem Windows XP, MS Office Home 2007 und MS Math 3.0 und wird für staatliche Bildungseinrichtungen in Entwicklungsländern zum Preis von drei Dollar zur Verfügung stehen, wie Bill Gates in China ankündigte.
Experten halten diesen Schritt für eine unmittelbare Reaktion auf zunehmenden Druck durch den Erfolg der freien Linux-Desktops vor allem in der zweiten und dritten Welt und schleppende Vista-Verkaufszahlen. Erst kürzlich kündigte Dell, weltweit zweitgrößter Hardwareverkäufer, an, auf Wunsch Windows XP anstatt Vista oder sogar Linux vorzuinstallieren. Dells CEO Michael Dell präsentiert bereits Ubuntu Feisty Fawn auf seinem privaten Laptop.



