Wayland, Plasma 2, KDE Frameworks 5 und Qt 5: Besser hätte man den Termin für das Treffen des Plasma-Teams nicht wählen können, meint Sebastian Kügler. Vor wenigen Tagen trafen sich die Entwickler in Nürnberg bei Suse, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen.
In einem Blogpost beschreibt der Entwickler detailliert, was die Plasma-Entwickler derzeit beschäftigt.
Wayland
Wayland löst X11 ab, aber KDE und Qt seien dafür schon in vielen Teilen vorbereitet. Trotzdem gebe es – vor allem in den KDE Frameworks – immer noch viel Code, der von X11 abhänge. Kwin sei auf einem guten Weg, aber niemand könne derzeit sagen, was etwa aus dem Oxygen Widget Style werde. Aber die Entwickler seien sich einig, dass dieser Übergang für den User so unterbrechungsfrei wie nur möglich geschehen solle, schreibt Kügler.
Dafür wolle man kein neues UI einführen, sondern die vorhandene Design Language optimieren, etwa über spezielle “Look and Feel”-Softwarepakete. Die könne der Anwender installieren, löschen und mischen, wie er will – und so sein GUI individuell einrichten.
Shell-Paket, Qt Quick
Auch die Plasma Shell, die die Konfiguration, Panels, Toolbox, Container und mehr umfasst, kommt jetzt in einem eigenen Paket. Alle UI-Elemente seien bereits in Qt Quick definiert.
Das – und die Zusammenfassung zur Shell – erlaube es Benutzern künftig beispielsweise, automatisch zu einer anderen Desktop-Darstellung zu wechseln, wenn er beispielsweise ein Keyboard ansteckt.



