Plasma 5.24 LTS zielt auf Design und Usability

Mit der Veröffentlichung von KDE Plasma 5.24 bringen die Entwickler eine Version mit Langzeitunterstützung heraus.

Ken Vermettes Honeywave-Wallpaper

Mit der Veröffentlichung von KDE Plasma 5.24 bringen die Entwickler eine Version mit Langzeitunterstützung heraus. Sie erhalte Updates und Bugfixes bis zum Umstieg auf Plasma 6.x.

Den Fokus bei dieser Plasma-Ausgabe haben die Entwickler auf Verbesserungen in der Optik und der Usability gelegt. Erstes sichtbares Detail ist das Honeywave-Wallpaper, das mit Version 5.24 dabei ist. Wer einen anderen Hintergrund bevorzuge, können über ein neues Feature ein Hintergrundbild festlegen, indem er mit der rechten Maustaste auf ein beliebiges Bild in Dolphin klickt und “Als Hintergrundbild festlegen” aus dem Kontextmenü auswählt.

Im Kontextmenü des Desktops gibt es nun den neuen Eintrag “Anzeigeeinstellungen konfigurieren” gibt. Über dieses Menü lassen sich unter anderem Auflösung, Ausrichtung, Skalierung und Position des Bildschirms einstellen.

Bei den Benachrichtigungen erhalten wichtige Plasma-Benachrichtigungen jetzt einen orangen Streifen an der Seite. Damit werde der Unterschied zu weniger wichtigen Nachrichten deutlich, heißt es in der Ankündigung.

Bewegt der Nutzer den Mauszeiger über ein Task-Manager-Element lädt die Miniaturansicht des Fensters jetzt deutlich schneller, teilen die Entwickler mit. Zudem werde in Fenstern, die Audio abspielen nun ein Lautstärkeregler angezeigt.

Neu ist auch die nun integrierte Fingerabdruck-Authentifizierung in Plasma. Es dürfen bis zu 10 Fingerabdrücke registriert werden, die dann zum Entsperren des Bildschirms, zur Authentifizierung bei der Passwortabfrage einer App und zur Authentifizierung beim Ausführen eines Befehls mit “sudo” über die Befehlszeile verwendet werden können.

Die Ankündigung nennt weitere Details.

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HolySoap
4 Jahre her

Die wohl wichtigste Neuerung die nicht in dem Artikel enthalten ist ist die Festlegung eines primären Bildschirms unter Wayland. Diese Neuerung ist vor allem dann zu erkennen wenn der primäre Bildschirm nicht der äußerst linke ist.
Ich bezweifle zwar stark das diese Neuerung das nervige verhalten von Linux unter mehreren Monitoren behebt aber es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

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