Die amerikanische Firma Planetary Resources will mit Hilfe von Linux und viel Open-Source-Software die Rohstoffe von Asteroiden und ähnlichen Himmelskörpern im Sonnensystem auszubeuten. Das Konzept dahinter stellten jüngst zwei Ingenieure auf der Linuxcon vor.
Low-Cost-Raumschiffe will Planetary Resources bauen, um mit diesen Himmelskörper im Sonnensystem nach Rohstoffen zu durchforsten und diese abzubauen. Was klingt wie Science-Fiction, soll schneller Realität werden als viele Filmfans träumen dürften: Marc Allen und Ray Ramadorai, beide Ingenieure der amerikanischen Firma, stellten auf der Linuxcon ihr Konzept vor – und dabei spielt Open Source eine gewichtige Rolle.
Deep Space Data Center
Unter dem Namen “Building the Deep Space Data Center – How Linux and Open Source Technologies are Enabling Asteroid Mining” berichteten die beiden Wissenschaftler über die fortschreitenden Entwicklungen. Hinter der Firma stecken prominente Investoren und Supporter von Peter Diamandis (Xprize) über Chris Lewicki (NASA), Richard Branson (Virgin Galactic) sowie Eric Schmidt und Larry Page (beide Google). Die Hardware der Sonden soll auf kostengünstigen Atom-CPUs mit basieren und dank Linux deutlich weniger kosten als die 20.000-Dollar-Rechner heutiger Standard-Raumfahrzeuge. Vor allem kostengünstige Virtualisierung erhöhe dabei Sicherheit und Fehlertoleranz, erklärten die beiden Techniker in ihrem Vortrag.
Bereits Anfang 2013 hatte Planetary Resources für Aufsehen gesorgt, als man innerhalb weniger Monate mit einer Crowdfunding-Kampagne 1,5 Millionen Dollar für ein erstes Open-Source-Weltraumteleskop gesammelt hatte.





