Pläne für Fedora Server werden konkreter

Nach Version 20 soll die Distribution Fedora in unterschiedlichen Varianten erhältlich sein. Nun nehmen die Anforderungen für die Server-Ausgabe Gestalt an.

Fedoras Server-Arbeitsgruppe, im Oktober 2013 gegründet, hat den letzten Entwurf des Product Requirements Document (PRD) online gestellt.

Das Dokument definiert den Server als Community-Plattform für Administratoren, die Dienste mit der neusten Technologie installieren möchten. Er soll sowohl für einzelne Dienste taugen wie auch für den Betrieb eines ganzen Rechenzentrums. Außerdem soll er sich für den Aufbau einer privaten Cloud eignen.

Daneben hat die Arbeitsgruppe 5 Publikumstypen ausgemacht, die sie mit dem Fedora Server ansprechen möchte: Den “Macgyver”-Admin, der mit geringen Ressourcen auskommen muss, Den Devops-Techie, der rasch Anwendungen deployen möchte, den traditionellen Entwickler, der ein stabiles API und ABI erwartet, sowie den Junior-Admin, der einfache Mechanismen zur Serververwaltung braucht. Schließlich soll die neue Fedora-Variante auch Entscheidungsträger ansprechen, die sich für Open Source interessieren.

Die Server-Arbeitsgruppe bittet um Feedback auf der Mailingliste.

Wer sich für die weiteren Varianten und Arbeitsgruppen interessiert, findet im Wiki des Fedora-Projekts unter dem Eintrag Fedora.next einen Einstieg.

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