Das PipeWire-Projekt hat Version 1.0 seines IPC-Mechanismus für Audio- und Multimedia unter Linux veröffentlicht. Die stabile Version sei API- und ABI-kompatibel mit früheren 0.3.x-Versionen, teilt das Projekt mit.
PipeWire soll zu dem Systemdienst werden, der die Audio- und Videobearbeitung unter Linux auf die nächste Stufe hebt. Die kombinierte Leistung von PulseAudio und JACK und ein Videoäquivalents dazu soll Linux zur Plattform für Audio- und Videoentwickler machen.
Lennart Poettering, Pulseaudio- und systemd-Autor gratulierte zur stabilen Ausgabe: “PipeWire ist ein würdiger Nachfolger von PulseAudio und bietet einen Funktionsumfang näher an der Funktionsweise moderner Audio-Hardware und mit einem Sicherheitsmodell mit den heutigen Anwendungskonzepten im Hinterkopf. Version 1.0 markiert einen wichtigen Meilenstein bei der Übernahme von PipeWire in den Standard von Linux-Subsystemen.“
In der Mitteilung zur Version 1.0 sind dann auch keine neuen Features vermerkt sondern überwiegend Fehlerbehebungen und Verbesserungen.


