PCoIP: VMware View in Version 4

“Der Desktop als Managed Service” unter diesem Leitspruch startet am 19. November die neue Version 4 von VMware View, einer Software für die Desktopvirtualisierung .

Der Marktführer auf diesem Gebiet sieht hier große Chancen, nachdem IDC-Analysten bis 2012 einen Umsatzanstieg bei solchen Lösungen auf global 1,8 Milliarden US-Dollar prognostizieren. Von derzeit weltweit 330 Millionen Business-PC sollen in fünf Jahren 100 Millionen virtualisiert laufen.

Das neue Vmware View beherrscht zwar noch optional hergebrachte Protokolle der Server-based-Computing-Welt wie etwa RDP setzt aber standardmäßig auf das von VMware für die Übertragung von Desktops neu entwickelte PCoIP. Mit seinem progressiven Bildaufbau, der integrierten Verschlüsselung, der Unterstützung von bis zu vier hoch auflösenden Monitoren oder der ruckelfreien Video-Wiedergabe will es nicht nur neue Maßstäbe in Sachen Performance setzen, es verspricht darüber hinaus wesentlich mehr Desktops pro Server-Core zu unterstützen als herkömmliche Lösungen, die mit 6 bis 9 Desktops pro Core rechnen. Da sich die Anschaffungskosten virtualisierter Desktops in letzter Zeit drastisch vermindert haben und jetzt nur noch leicht über denen von Thin Clients liegen, würde das Leistungsplus einen deutlichen Wettbewerbsvorteil bieten.

VMware bietet einen freien Client für die Desktopvirtualisierung, der allerdings das neue Protokoll nicht unterstützt und so auch nicht von dessen Vorteilen profitiert. Daneben gibt es auch einen PCoIP-fähigen nativen Linux-Client, der aber im Unterschied zur Windows-Version nicht als Standalone-Software angeboten wird, sondern nur Drittanbietrern für eine Integration in ihre Produkte zur Verfügung steht.

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