Mit der Vorstellung der fertigen Spezifikation von PCIe Gen6 durch die zuständige Peripheral Component Interconnect Special Interest Group (PCI-SIG) geht über die Schnittstelle für kommende Hardware eine Verdoppelung der Datenrate einher.
PCIe Gen6 kann dann als Schnittstellenstandard für Prozessoren und angeschlossene Peripherie, etwa Grafikkarten, statt 32 GT/s (Gigatransfer pro Sekunde) wie beim aktuellen PCIe Gen5 dann 64 GT/s übertragen.
Der Bandbreitengewinn geht einher mit geringer Latenz und reduziertem Bandbreiten-Overhead, berichtet die PCI-SIG. Betrachtet man die Übertragung bei PCI Express for Graphics (PEG), kommt ein Gen6-x16-Slot für Grafikkarten damit auf 256 GByte/s statt den 128 GByte/s bei Gen5. Technisch gesehen wird die Beschleunigung unter anderem durch eine Puls-Amplituden-Modulation mit 4 Stufen (PAM4) erreicht, die das bereits in der Branche verfügbare PAM4 übertrifft, teilt diePCI-SIG mit.
Die Spezifikation von PCIe Gen6 kommt rund drei Jahre nach der PCIe Gen5. Der Einsatz der neuen Spezifikation lässt erfahrungsgemäß auf sich warten. Derzeit sind die Hersteller noch dabei, PCIe Gen5 umzusetzen.





