Die Distribution Parrot OS für Sicherheitsexperten und Penetration-Tester liegt in einer neuen Version 6.2 vor, die vor allem Produktpflege betreibt. Neu ist ein Werkzeug, das mit wenigen Mausklicks einsatzbereite Sicherheitswerkzeuge in Containern zündet.
Parrot OS 6.2 treibt jetzt im Hintergrund der Linux Kernel 6.10.11 an. Ins Internet gehen Chromium 129 oder Firefox ESR 128.3. Die Aktualisierung von anderen Komponenten erfolgte durchweg behutsam. So meldet sich etwa VirtualBox noch in der Version 7.0.20 und nicht der aktuellen 7.1. Auch das OpenJDK bleibt beim Versionszweig 17.
Auf Wunsch macht Anonsurf einen Versionssprung auf die Version 5.0.0, Airgeddon steht in der Version 11.30 bereit. Des Weiteren hat das Parrot-Team mehrere Metapakete aufgefrischt. Darunter fallen unter anderem „infogathering“, „forensics“, „cloud“, „crypto“, „web“, „reversing“ und „wireless“.
Mit Rocket steht ein neues grafisches Hilfsprogramm bereit, das per Mausklick im Hintergrund vorgefertigte Docker-Container hochfährt. Die wiederum enthalten in erster Linie einsatzbereite Sicherheitswerkzeuge wie Metasploit oder Nmap. Die Images für die Container bezieht Rocket aus dem Repository der Parrot-Entwickler im Docker Hub. In den Containern läuft dabei wieder ein minimales Parrot OS.



