OSBA begrüßt 250. Mitglied

IT-Planungsrat stärkt Open Source in der Verwaltung

Im Oktober 2025 konnte die Open Source Business Alliance (OSBA) das 250. Mitglied in ihren Reihen begrüßen. Das starke Mitgliederwachstum der letzten Jahre zeige, dass sich immer mehr Unternehmen für Open Source und digitale Souveränität engagieren wollen, teilt die OSBA mit.

Der Verband will auch als politische Stimme für Open Source wahrgenommen werden. In dieser Rolle sei man vielfach auch im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren gefragt, heißt es weiter.

Peter Ganten, Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. sagte: „Auch wenn wir noch lange nicht am Ziel sind: Deutschland hat im europäischen Vergleich wichtige Schritte in Richtung digitaler Souveränität getan. Diese Vorreiterrolle ist nur deswegen möglich, weil es hier eine leistungsfähige Open-Source-Industrie gibt, die mit der OSBA eine starke Stimme hat. Digitale Souveränität ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft und als größter Open-Source-Unternehmensverband in Europa wollen wir unserer Verantwortung dabei gerecht werden.“

Die OSBA zählt einige Meilensteine auf:

  • 2019 änderte der Verband seinen Namen, um durch den Zusatz „Bundesverband für digitale Souveränität“ die Bedeutung von Open Source für die Stärkung der digitalen Souveränität deutlich zu machen, und war damit dem Siegeszug des Begriffes „digitale Souveränität“ um Jahre voraus.
  • 2020 gründete die OSBA gemeinsam mit anderen europäischen Open-Source-Unternehmensverbänden den EU-Dachverband APELL, um so die politische Interessensvertretung der deutschen und europäischen Open-Source-Industrie auch in Brüssel wahrnehmen zu können.
  • 2021 startete unter dem Dach der OSBA das von der Bundesregierung geförderte Projekt „Sovereign Cloud Stack“.
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