Die Open Source Business Alliance (OSNB Alliance) begrüßt den Digitalcheck, mit dem Gesetzgebungsinitiativen auf ihre Digitaltauglichkeit überprüft werden sollen. Die OSB Alliance hat jetzt einen Vorschlag vorgelegt, wie der Digitalcheck um Aspekte von digitaler Souveränität, Open Source Software und offenen Standards ergänzt werden kann.
Der Digitalcheck wird seit 2023 unter der Federführung des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) entwickelt und betreut. Weil Rückmeldungen vom BMI ausdrücklich erwünscht seien, adressiere die Open Source Business Alliance drei Aspekte mit Bezug zur Kontroll- und Gestaltungsfähigkeit der Verwaltung:
- Offene Technologien bevorzugt einsetzen
- Wiederverwendung von Software und Standards
- Transparenz und Überprüfbarkeit der Software durch Open Source
Thomas Köster, Co-Sprecher der Working Group Public Affairs in der OSB Alliance sagte: „Der Digitalcheck darf kein Papiertiger werden. Gesetzgebung muss viel stärker auf ihre Digitaltauglichkeit hin ausgerichtet werden. Mit unseren Vorschlägen wollen wir einen Beitrag zum Gelingen leisten. Als Open Source Business Alliance wünschen wir uns, dass dieses Instrument zukünftig noch intensiver genutzt wird und die so wichtigen Aspekte von digitaler Souveränität und Open Source stärker mitbedacht werden.“



