Die Open Source Business Alliance (OSBA) soll mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) den Aufbau und die Entwicklung des Sovereign Cloud Stack (SCS) meistern. Der SCS liefere dann den Unterbau des europäischen Cloud-Proekts GAIA-X liefern.
Der Sovereign Cloud Stack wurde Ende 2019 initiiert und zunächst mit Mitteln der Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND finanziert. Das BMWi übernimmt nun die Förderung mit Fördergeldern in Höhe von 14,9 Millionen Euro.
Der SCS hat einen vollständig freien Softwarestack für eine freie, föderierte Cloud- und Containerinfrastruktur zum Ziel. SCS soll dafür Software und Betriebsprozesse für eine digital souveräne, nachvollziehbare und freie Cloud-Infrastruktur bereitstellen und ein Netzwerk aus Cloudanbietern aufbauen. Diese föderierbaren Clouds sollen es Anwendern ermöglichen, Daten und Rechenpower sicher in eine Cloud ihrer Wahl mit europäischem Datenschutz und ohne Vendor-Lock-In auszulagern.
Die Umsetzung erfolge ausschließlich mit Open Source-Software, teilt die OSBA mit. Der Code der Software soll überprüfbar und auditierbar sein und sich verändern und erweitern assen. Die OSBA bringe als Verband für digitale Souveränität Expertenwissen und ein Netzwerk an Open Source-Software Unternehmen in das SCS Projekt ein.
Thomas Jarzombek (MdB), Beauftragter des BMWi für die Digitale Wirtschaft und Start-Ups sagte: “Mit dem Sovereign Cloud Stack füllt sich das Projekt GAIA-X immer mehr mit Leben. Als Beitrag zu einer europäischen digitalen Souveränität soll der technische Unterbau, der Cloud Stack, als Open-Source-Projekt umgesetzt werden.”




