Man sei stolz, die “Unbreakable Enterprise Kernel Release 3 for Oracle Linux 6” bekanntgeben zu können, meldet Oracle. Die neue Ausgabe mit dem Kürzel UEK R3 setzt auf Kernel 3.8.13 und bringt unter anderem Dtrace für Linux mit.
Es sei kein separates Kernelimage mehr nötig, wenn ein Admin das Analysetool Dtrace verwenden wolle, schreibt Oracles Lenz Grimmer in seinem Blogeintrag. Die R3 sei die dritte Major Release von Oracle Linux 6 und habe neben dem neueren Kernel und Dtrace aber auch noch einige andere attraktive Neuheiten an Bord. Dazu zählt er die Linux Container LXC, Btr-FS, Cgroups, TCP Fast Open und den Support für Ivy Bridge. Zahlreiche Verbesserungen rund um Fuse, Ext 4, OFED und jede Menge Optimierungen an Treibern runden die dritte Ausgabe ab.
Wie Centos basiert auch das in weiten Teilen freie Enterprise-Linux von Oracle auf den Quellen von Red Hat Enterprise Linux (Daher die Versionsnummer 6). Allerdings verfahren Red Hat, Centos und Oracle bei der Kernel-Namensgebung unterschiedlich: Das Kommando “uname” gibt auf Red Hat Kernel 2.6. aus (obwohl der Kernel schon lange auf 3.0 basiert), während Oracle jetzt die Ausgabe 3.8.13 verwendet.





