Die Uib GmbH hat sein freies Client-Management-System Opsi für Linux- und Windows-Clients auf Basis eines Linux-Servers in Version 4.2 veröffentlicht. Der Opsi-Core sei für diese Version komplett überarbeitet worden, teilen die Entwickler mit.
Zudem sei der Service opsiconfd größtenteils neu geschrieben und auf Python 3 portiert worden. Als Basis für den opsiconfd-Service diene nun der ASGI-Server Uvicorn. Neu seien auch die Web-Frameworks Starlette und FastAPI, die die Leistungsfähigkeit des Opsi-Servers verbessern würden, teilt die Uib GmbH mit. Auf einem System könnten nun mehrere Workerprozesse laufen, die über Redis miteinander kommunizieren. Der Opsi-Server sei so nicht länger an eine einzelne Maschine gebunden, sondern könne bei parallel auf weiteren Instanzen betrieben werden, heißt es in der Ankündigung. Opsi sei mit allen Serverkomponenten nun auch Container-fähig.
Der Linux-Client habe nun, wie das Windows-Pendant, einen Notifier, der auf dem Desktop die opsiclientd-Statusmeldungen ausgebe, so der Anbieter. Die Linux-Version könne jetzt neben CIFS/SMB auch WebDAV-Freigaben mounten.
Das Backend zur Datenhaltung sei, bis auf ein paar Optimierungen weitgehend unverändert, und damit abwärtskompatibel zu Opsi 4.1, teilt der Anbieter mit. Die Unterstützung für den Vorgänger laufe aber Ende 2021 aus. Bis dahin soll es Sicherheitsupdates und Patches für Opsi 4.1 geben..
Opsi steht für Open PC Server Integration, der Sourcecode steht unter AGPLv3. Erweiterungen, die mittels Kofinanzierung erstellt werden, sind nicht Open Source. Die Uib GmbH bietet Support und Abomodelle an.





