OpenWRT 18.06: Erstes Release nach dem Merger mit LEDE

Die Router-Plattform OpenWRT ist als Release 18.06 erschienen. Damit ist die erste stabile Version nach dem Zusammenschluss der beiden Projekte OpenWRT und LEDE fertig.

Nutzer der Versionen 15.05 und 17.01 sollen laut den Release Notes auf die neue Version OpenWRT 18.06 updaten können. Das Sysupgrade-Tool soll dabei helfen, schreiben die Entwickler. Ein Backup wird dennoch vor dem Update empfohlen.

Zu den Highlights der neuen Ausgabe zählt ein frischer Linux-Kernel, der je nach System auf 4.9.111 oder 4.14.52 lautet. Mit Musl libc 1.1.19,  uClibc-ng 1.0.30, Glibc 2.26+, GCC 7.3.0 und den Binutils 2.29.1 ist auch die Toolchain des Systems aktualisiert worden. Wie bei fast allen Linuxen haben die Entwickler auch die Gegenmaßnahmen gegen Meltdown und Spectre integriert.

Diverse Verbesserungen gibt es im Umgang mit IPv6, dazu zählen Fixes im DHCPv6-Client und -Server. Auch das Web-Interface wurde aufpoliert. Es enthält unter anderem eine Rollback-Funktion für Konfigurationen, die sich als fehlerhaft erweisen und den Kontakt zum Router verlieren.

In den Release Notes sind die Downloadmöglichkeiten von OpenWRT 18.06 genannt.

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