Openstack Xena ist fertig

Als inzwischen 24. Veröffentlichung ist Openstack Xena erschienen. Die enthaltenen Komponenten finden dort eine vertiefte Integration.

Als inzwischen 24. Veröffentlichung der freien Architektur für das Cloud Computing ist Openstack Xena erschienen. Die in Openstack enthaltenen Komponenten finden im neuen Release eine vertiefte Integration. Zudem werfen die Entwickler Altlasten über Bord.

Das von der Open Infrastructure Foundation verwaltete Opernstack-Projekt bringt unter anderem mit der Integration der Projekte Cyborg, Neutron und Nova neue Möglichkeiten mit. Durch die Integration werde die Erstellung von Nova-Servern mit Neutron-Ports möglich, die von mit Cyborg verwalteten PCI-Geräten unterstützt werden. Der libvirt-Treiber von Nova unterstütze jetzt alle PCI-Geräte, die das VFIO-mdev-Virtualisierungsframework verwenden, heißt es weiter. Das betreffe nicht nur virtuelle GPUs, sondern auch Netzwerkadapter.

Weitere Neuerungen: Das populäre Deployment-Tool Ansible habe eine neue Rolle für Freezer-Installationen erhalten. Beim Block-Storage-Service Cinder seien viele aktuelle Backend-Speichertreiber mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet worden, die über die erforderlichen Treiberfunktionen hinausgehen würden, heißt es in der Ankündigung. Das simultane Anhängen eines Datenträgers an mehrere Instanzen („Multi-Attach“) und die Möglichkeit, Backend-Optimierungen zu nutzen, zählen dazu. Daneben haben die Entwickler auch veraltete Bestandteile entfernt, die Block Storage API Version 2 zählt dazu.

Das Bare-Metal-Provisioning Ironix biete API-Verbesserungen bei der Abfrage von Knoten-Listen, Unterstützung für boot_mode und secure_boot auf einem physikalischen Rechner sowie die Möglichkeit, diese Zustände als API-Aktionen zu setzen, teilt die Foundation mit.

Openstack Xena steht zum Download bereit.

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