Der freie Video-Editor Openshot ist in einer neuen Version 2.2 erschienen. Diese unterstützt Videoschnitt für 4K-UHD-Videomaterial mit hoher Auflösung und verbessert unter anderem die Performance.
Performance sei für die aktuelle Version von Openshot eine Top-Priorität gewesen, schreibt der Entwickler in einem Blogeintrag. Im Vergleich mit Openshot 2.1 arbeite die neue Version 2.2 bis zu 10 Mal schneller, die Performance breche auch nicht mehr ein, wenn der User große Bilder in der Timeline ergänzt. Openshot bringt einen deutlich verbesserten Support für den Umgang mit HD-Videos mit (5K, 4K, 2,5K und 1080p), zudem hat die Schnittlösung nun eine komplett neue Caching-Engine an Bord.
Gearbeitet hat Entwickler Jonathan Thomas auch am Keyframe-Support. Die Anfasser für die Kurven verwenden nun CSS-Syntax und lassen sich, anders als die hardkodierten Vorgänger, über Prozentwerte setzen. Zudem gibt es 28 Presets für Effekte, etwa für das Ein- und Ausblenden von Bildern. Fehlermeldungen kann Openshot nun direkt an den Entwickler schicken, in Echtzeit. Sie seien anonymisiert und lassen sich deaktivieren.
Nicht zuletzt bringt Openshot 2.2 neben einigen Bugfixes neue Titelvorlagen mit und verbessert die Infrastruktur: Das Projekt hostet seine Dateien nun kostenlos auf Github, Amazons S3 wurde zu teuer. Über die Download-Seite lässt sich Openshot als App-Image beziehen, der Quellcode wartet auf Github.







