Openmoko wird selbständig - kündigt GPS-Gerät an

Das Openmoko-Projekt, bisher ein Projekt innerhalb des Unternehmens FIC, ist in eine eigene Gesellschaft ausgelagert worden. In Kooperation mit Hersteller Dash Navigation will Openmoko zudem ein Internet-Navigations-Gerät entwickeln.

Openmoko hat bekannt gegeben, ab sofort als eigenständiges Tochterunternehmen der FIC Inc. zu arbeiten. Dieser Schritt soll es dem Projekt ermöglichen seine Stellung als Marke im Mobilmarkt und auch gleichzeitig seine Partnerschaft mit dem Mutterunternehmen auszubauen.

Die Leitungsteam von Openmoko wird vom Projekt-Gründer Sean Moss-Pultz – nun als Chief Executive Officer (CEO) – angeführt. Das Team besteht weiterhin aus dem ehemaligen Creative-Labs-Mitarbeiter Steven Mosher, Wolfgang Spraul, ehemals DataViz und Carsten “The Rasterman” Haitzler, einem der Entwickler des Windowmanagers Enlightment und Mitarbeiter anderer Open-Source-Projekte.

Die finanziellen Mittel für die Ausgliederung stammen von FIC, dass weiterhin Mobiltelefone auf Basis der Openmoko-Plattform herstellen will.

Ebenfalls auf Basis von Openmoko wurde das Internet-Navigations-Gerät “Dash Express GPS” entwickelt. Hersteller Dash Navigation Inc. und Openmoko gaben jetzt ihre Partnerschaft bekannt, von der beide Seiten profitieren sollen. So nutzt nicht nur das Dash Express GPS den Openmoko-Kernel und -Bootloader, die Software des Navigationsgeräts soll auch auf Open-Source-Telefonen auf Openmoko-Basis laufen.

Das “Dash Express GPS” ist ein Navigationssystem mit integriertem WLAN und GPRS, das über eine Internetverbindung Staus und Behinderungen voraussagen soll. Die Berechnung von Staus erfolgt über alle im Netzwerk sich bewegenden GPS-Geräte gleichen Typs. Zusätzlich kann die Internetanbindung vom Besitzer zur Suche Mittels lokaler Suchmaschinen genutzt werden. Das System kommt im Februar in den Vereinigten Staaten auf den Markt und wird dort knapp 600 US-Dollar kosten. Hinzu kommt eine monatliche Gebühr, die zur Nutzung der Sonderfunktionen wie Stauvorhersage berechtigt. Wann das Gerät in Europa erscheint ist noch unbekannt.

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