Die Open Infrastructure Foundation (OpenInfra Foundation) hat beim OpenInfra Summit in Vancouver bekannt gegeben, dass sie regionale Zentren in Europa und Asien eröffnet hat, um Open-Source-Communities und -Technologien in jenen Regionen zu fördern und zu schützen, in denen die OpenInfra-Community schnell gewachsen sei.
Mit Zentren in Singapur und Brüssel werde man diesem Ansatz gerecht. In Asien und Europa habe man in den letzten Jahren ein schnelles Wachstum verzeichnen können und es seien dort derzeit 32,5 Prozent (Asien) und 38,8 Prozent der Mitglieder der OpenInfra Foundation beheimatet.
“Die Welt hat sich verändert, und Open Source braucht regionale Widerstandsfähigkeit und Maßnahmen, um sicherzustellen, dass wichtige Softwaretechnologien weiterhin offen entwickelt werden”, sagte Thierry Carrez, Geschäftsführer der OpenInfra Foundation: “Es seien wichtige regionale Themen aufgetaucht – wie beispielsweise die digitale Souveränität in der EU”.
Die Gründung regionaler Organisationen der OpenInfra-Community sollen der Community einen rechtlichen Status zur Teilnahme an politischen Diskussionen und einen stärkeren Mechanismus zur Nutzung des Einflusses der teilnehmenden Organisationen verleihen.
Die Arbeit von OpenInfra Asia und OpenInfra Europe soll unter anderem zur Förderung der Open Source-Infrastruktur in der Region beitragen und zur Diskussion regionaler strategischer Themen. Die Koordination lokaler Communities und Veranstaltungen zähle ebenfalls dazu.



