Am 4. Juli erscheint Version 7 des freien Content-Management-Systems OpenCMS. Sie soll zahlreiche funktionale und technische Verbesserungen gegenüber der vorhergehenden Version 6.2 bringen.
Neu ist unter anderem der Zugriff auf OpenCMS via WebDAV. Diese auf dem Protokoll HTTP 1.1 basierende Schnittstelle ermöglicht externen Anwendungen, Dateien direkt auf dem Webserver zu verändern und zu speichern. Beispielsweise können Anwender so direkt aus Editoren heraus Seiten auf einem OpenCMS-Server bearbeiten.
Darüber hinaus haben die Entwickler die Verwaltung interner und externer Links verbessert. Die Content Relationship Engine soll nun die Korrektheit aller Links sicherstellen. Dadurch sollen sich verlinkte Seiten und Ordner nun verschieben oder umbenennen lassen, ohne dass die Verlinkungen ins Leere zeigen. Die optimierte Einbindung von AJAX soll die Oberfläche des Systems benutzerfreundlicher und schneller bedienbar machen.
Erstmals bietet das Content-Management-System einen Update-Wizard für die Aktualisierung von OpenCMS-Systemen der Version 6.x an. Allerdings befindet sich das Tool noch im experimentellen Status.
Da OpenCMS auf Java und XML basiert, läuft es sowohl auf Linux-Servern mite inem freien Servlet-Container wie Tomcat als auch auf Rechnern mit Windows und kommerziellen Komponenten wie beispielsweise einem BEA Weblogic Server. An der Entwicklung des Systems sind zum einen das Unternehmen Alkacon GmbH und zum anderen eine internationale Entwicklergemeinschaft beteiligt.
Ab dem vierten Juli werden der Quellcode und Binärpaketes auf der Projekt-Website zum Download freigegeben. OpenCMS steht unter der GNU Lesser General Public License.



