OpenCloud, eine Open-Source-Plattform für Filemanagement, Filesharing und digitale Zusammenarbeit, bringt jetzt Kalender und Kontakte mit. Die neuen Funktionen richten sich in dieser ersten Version insbesondere an die Community und Privatpersonen, heißt es vom Anbieter.
Die neue Kalender- und Kontaktfunktion nutze Radicale als Kalender- und Kontakte-Server (CalDAV & CardDAV). Termine und Adressbucheinträge sollen sich so mit gängigen Apps unter Android, iOS, Windows, MacOS und Linux synchronisieren lassen, ohne den Umweg über externe Cloud-Dienste.
Die Kalender- und Kontaktverwaltung komme ohne Drittanbieter aus und lasse sich dank CalDAV-/CardDAV-Standards schnell einritchen. Die Lösung sei zu 100 Prozent Open Source, ermöglicht das Speichern der Kontakte und Kalender auf dem eigenen Server und bietet damit volle Kontrolle.
„Die beiden Features wurden speziell für unsere Community entwickelt – sie gehörten zu den am häufigsten gewünschten Funktionen. In den letzten Monaten erleben wir einen regelrechten Ansturm auf OpenCloud, auch weil immer mehr Menschen aktiv von US-Diensten wegmigrieren möchten. Als direkte Antwort auf den Wunsch nach digitaler Unabhängigkeit, bieten wir nun neben den Kernfunktionen aus Filemanagement und Filesharing, optional auch Kalender und Adressbuch via OpenCloud“, erklärt Tobias Baader, Produktmanager von OpenCloud.





