OpenAI veröffentlicht GPT-5.2

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Mit dem Update auf GPT-5.2 veröffentlicht OpenAI sein bisher leistungsstärkstes Modell, das vor allem auf professionelle Wissensarbeit ausgerichtet ist.

Das neue Modell tritt mit dem Ziel an, mehr wirtschaftlichen Mehrwert zu produzieren. Nach Herstellerangaben soll es besser sein “beim Erstellen von Tabellen, beim Gestalten von Präsentationen, beim Schreiben von Code, beim Wahrnehmen von Bildern, beim Verstehen langer Kontexte, beim Verwenden von Tools und beim Bearbeiten komplexer, mehrstufiger Projekte”. Um das zu untermauern hat OpenAI extra einen eigenen Benchmark namens GDPval⁠ entwickelt, der typische Aufgaben der Wissensarbeit aus 44 Berufen versammelt. In diesem Benchmark erreicht oder übertrifft GPT‑5.2 Thinking bei 70,7 Prozent der schwierigen Wissensarbeitsaufgaben das Niveau der besten menschlichen Branchenfachleute.

Auch in anderen Benchmarks erreicht es Spitzenwerte: Im SWE-Bench Verified, der die Leistung bei Softwareentwicklung misst, etwa 80 Prozent (zuvor 76,3), im Mathematik-Benchmark FrontierMath 40,3 Prozent (zuvor 31,0), im GPQA Diamond (Wissenschaftsfragen) 92,4 Prozent (zuvor 88,1).

Das neue Modell kommt in drei Spielarten auf den Markt. GPT‑5.2 Thinking als bisher bestes Modell für anspruchsvollere Arbeitsaufgaben, insbesondere bei der Tabellenformatierung und Finanzmodellierung sowie bei der Erstellung von Präsentationen. Frühe Tests haben Fortschritte beim Programmieren, beim Zusammenfassen langer Dokumente, beim Beantworten von Fragen zu hochgeladenen Dateien, beim schrittweisen Durchgehen komplexer Mathematik und Logik sowie bei der Unterstützung bei der Planung und Entscheidungsfindung mit klarer Struktur und durchdachten Details gezeigt.

Die zweite Version ist GPT‑5.2 Instant, geeignet für die tägliche Arbeit und das Lernen, mit deutlichen Verbesserungen bei der Informationssuche, bei Anleitungen und Walkthroughs, beim technischen Schreiben und bei Übersetzungen.

Schließlich gibt es noch GPT‑5.2 Pro, das bislang intelligenteste und zuverlässigste Modell für schwierige Fragen, bei denen sich das Warten auf eine qualitativ hochwertigere Antwort lohnt. In frühen Tests zeigt es eine verbesserte Genauigkeit, weniger gravierende Fehler und eine stärkere Leistung in komplexen Bereichen wie dem Programmieren.

Das neue Modell soll auch die Fehlerrate im Vergleich zum Vorgänger senken und weniger halluzinieren. Dennoch warnt OpenAI: “Wie alle Modelle ist GPT‑5.2 Thinking nicht perfekt. Bei wichtigen Themen solltest du seine Antworten noch einmal überprüfen.”

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