Mit einer morgendlichen Schlange vor der Tür hatten die Macher des Open Tech Summit nicht gerechnet. Der Termin für das nächste Jahr stehe für sie hingegen bereits fest.
Berlin gilt nicht gerade als Stadt der Frühaufsteher, um so überraschter waren die Veranstalter um Mario Behling und André Rebentisch, als bei ihrer Ankunft um 8.30 Uhr bereits eine Schlange von Menschen vor der Kalkscheune wartete. Die Zahl der Besucher schätzten sie ähnlich hoch ein, wie im letzten Jahr.
Ein Grund für den morgendlichen Andrang dürften auch die früh aufstehenden Kinder der Besucher sein. Für sie bot der Open Tech Summit mit dem Kids Camp einen eigenen Programmteil an, mit Workshops und Coder Dojo, der sehr gut angenommen wurde. Behling betonte im Interview, dass es vor allem darum gehe, Kindern und Jugendlichen den kreativen Umgang mit offenen Technologien näher zu bringen, damit sie die Welt mit eigenen Projekten verbessern.
Hauptanliegen sei aber weiterhin, Open-Source-Projekte und Menschen mit ähnlichen Interessen zusammenzubringen, um dauerhafte Kooperationen zu erzeugen, die auch nach dem Event weitergehen. “Leute treffen sich hier, arbeiten zusammen und kommen im nächsten Jahr gemeinsam”, erklärt Behling gegenüber dem Linux-Magazin. Dabei fokussiere sich der Open Tech Summit nicht nur auf Linux, sondern gebe etwa auch der Maker-Szene oder offener Hardware einen Treffpunkt.
Apropos Treffpunkt. Am Himmelfahrt-Termin wollen die Veranstalter auch künftig festhalten, der nächste Summit findet demnach am 25. Mai 2017 statt. Wo das allerdings sein wird, sei noch offen. Für die Zukunft arbeite man an den Tools zur Veranstaltung, wolle etwa eine App anbieten oder selbst offene Software entwickeln, mit der sich solche Veranstaltungen besser verwalten lassen.
Update (19.5.): Mittlerweile haben die Veranstalter die Besucherzahlen nachgereicht. Demnach kamen 2016 inklusive der Speaker 858 Teilnehmer in die Kalkscheune, 119 von ihnen hielten Vorträge oder betreuten Workshops mit den Kindern.






