Die Fusion der Attachmate Gruppe mit der britischen Softwarefirma Micro Focus habe keine Auswirkungen für das Open-Suse-Projekt lässt Suse-Chef Nils Brauckmann das Open-Suse-Board wissen.
Es gebe für das Open-Suse-Projekt keinerlei Anlass, aktiv zu werden, teilte Brauckmann dem Open Suse Board mit, denn es gebe keine Pläne, die Geschäftsstruktur und die Firmenleitung von Suse zu verändern. Open Suse bleibe die Grundlage von Suses Geschäftsmodell und werde das Projekt weiterhin fördern, heißt es in einer Mitteilung auf der Open-Suse-Announce-Liste.
Gestern wurde bekannt, dass Micro Focus und Attachmate fusionieren, wobei 1,2 Milliarden US-Dollar an Aktienkapital im Spiel sind. Das neue Unternehmen habe 4500 Mitarbeiter und ein voraussichtliches Umsatzvolumen von 1,4 Milliarden US-Dollar jährlich. Die Übernahme soll im November abgeschlossen sein, noch müssen aber die Anteilseigner von Micro Focus dem Deal zustimmen.
Von dem Zusammenschluss versprechen sich beide Unternehmen eine Diversifizierung und die Möglichkeit, sich ergänzende Marktsegmente anzusprechen, heißt es in der Pressemitteilung.




