Open Source Threat Management: Filigran startet deutsches Team

Screenshot OpenCTI-Plattform

OpenCTI aggregiert Bedrohungsinformationen.

Das europäische IT-Unternehmen für Cybersecurity Filigran bietet Bedrohungsmanagement auf Open-Source-Basis. Mit dem neu gegründeten deutschen Team steht nun eine lokale Präsenz im DACH-Raum zur Verfügung.

Filigran bietet eine zentrale Plattform zur Erfassung von Sicherheitsdaten. Das Kernprodukt OpenCTI aggregiert Bedrohungsinformationen aus unzähligen Quellen und macht sie operativ nutzbar. Unternehmen können Bedrohungen der Cybersecurity aus unterschiedlichen Quellen wie kommerziellen Feeds und Open Source Intelligence zentral erfassen, bewerten und damit gezielt in Schutzmaßnahmen übersetzen.

Die XTM-Plattform (eXtended Threat Management) ergänzt OpenCTI mit OpenAEV (Adversarial Exposure Validation), die reale Angriffe simuliert, um bestehende Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen. Zusätzlich liefert OpenGRC (Governance Risk Management & Compliance) ein datengetriebenes, risikobasiertes Cyber-Risikomanagement. Somit sind die Threat-Management-Lösungen, die Filigran anbietet, mit regulatorischen Standards wie NIS-2 konform. Filigran implementiert den internationalen STIX-2.1-Standard und bringt über 230 vorkonfigurierte Integrationen mit. So lässt sich die Plattform nahtlos in bestehende Security-Infrastrukturen implementieren.

Mit dem neuen deutschen Team schafft Filigran nun eine lokale Präsenz für den DACH-Markt. Besonders Unternehmen, die digitale Souveränität und Unabhängigkeit von proprietärer US-Software wünschen, sollten sich Filigrans Open-Source-Lösung in Betracht ziehen.

“Nach über sieben Jahren im Bereich Cyber Threat Intelligence weiß ich, wie groß die Kluft zwischen vorhandenen Bedrohungsdaten und deren tatsächlicher Nutzung in vielen Organisationen noch ist”, sagt Falk Schwendike, Senior Solution Engineer bei Filigran. “Viele von ihnen investieren in Threat-Intelligence-Feeds, ohne aus diesen Daten operativen Nutzen zu ziehen. Wir schließen genau diese Lücke und geben Teams die Werkzeuge an die Hand, um aus fragmentiertem Wissen konkrete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Ich freue mich darauf, unseren Kunden im DACH-Raum bei diesem Wandel aktiv zur Seite zu stehen.”

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